Carlos A. Gebauer
Jurist, Publizist und Schriftsteller

Ist unser Rechtsstaat in der Krise?

Carlos A. Gebauer
Jurist, Publizist und Schriftsteller
Carlos Gebauer gibt uns einen tiefen Einblick in die aktuelle Situation des deutschen Rechtsstaats.

Dieser Inhalt ist nicht für Sie freigeschaltet

Entweder haben Sie den Zugang noch nicht erworben, oder sie sind nicht in Ihrem H+ Konto eingeloggt.

Falls Sie diesen Zugang erwerben möchten, klicken Sie bitte hier.

Falls Sie sich in ihr H+ Konto einloggen möchten, klicken Sie bitte hier.

Infos:

Grundgesetz 2030: Modernisierungsvorschläge für eine Erhaltungssanierung

> Buch bestellen

Freiheit in Geschichte und Gegenwart: Festschrift für Gerd Habermann

> Buch bestellen

Best Innovator: Erfolgsstrategien Von Innovationsführern

> Buch bestellen

Die Würde des Menschen im Gesundheitssystem: Fünf grundsätzliche Überlegungen zu Körper, Gesellschaft und Recht

> Buch bestellen

Warum wir alle reich sein könnten

> Buch bestellen

Der Gesundheits-Affront

> Buch bestellen

Über Carlos A. Gebauer
Gebauer studierte Philosophie, Neuere Geschichte, Sprach-, Rechts- und Musikwissenschaften in Düsseldorf, Bayreuth und Bonn. Sein juristisches Referendariat absolvierte er in Düsseldorf, u.a. mit Wahlstationen bei der Landesrundfunkanstalt NRW, bei der Spezialkammer für Kassenarztrecht des Sozialgerichtes Düsseldorf und bei dem Gnadenbeauftragten der Staatsanwaltschaft Düsseldorf. Von 1994 bis März 2012 war er als Rechtsanwalt vor allem auf den Gebieten des Versicherungsrechtes und des Krankenhausrechtes und von 1995 bis 2007 zusätzlich als Notarvertreter in Duisburg tätig. Im November 2003 wurde Gebauer zudem vom nordrhein-westfälischen Justizministerium zum Richter am Anwaltsgericht für den Bezirk der Rechtsanwaltskammer Düsseldorf ernannt. Seit April 2012 arbeitet er in der Düsseldorfer Rechtsanwaltskanzlei Lindenau, Prior & Partner. Im Juni 2015 wählte ihn die Friedrich-August-von-Hayek-Gesellschaft zu ihrem Stellvertretenden Vorsitzenden. Seit Dezember 2015 ist er Richter im Zweiten Senat des Anwaltsgerichtshofes NRW. 1995 hatte er parallel zu seiner anwaltlichen Tätigkeit mit dem Verfassen gesellschaftspolitischer und juristischer Texte begonnen. Sie erschienen seither u.a.in der Neuen Juristischen Wochenschrift (NJW), der Zeitschrift für Rechtspolitik (ZRP) in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung, der Freien Presse Chemnitz, dem „Schweizer Monat“ (vormals: „Schweizer Monatshefte„), dem Magazin für politische Kultur CICERO, sowie – zu dessen ’50. Geburtstag‘ – in dem Jubiläumsheft des Satiremagazins PARDON. Seit dem Jahr 2005 ist Gebauer ständiger Kolumnist und Autor des Magazins „eigentümlich frei“. Im Jahre 2005 wurde er – auf Vorschlag von Roland Baader – Mitglied der Friedrich-August-von-Hayek-Gesellschaft. 2006 erhielt er einen Lehrauftrag für Sozialrecht im Fachbereich Gesundheitsökonomie der Hochschule Fresenius in Köln. Auf Vorschlag der seinerzeitgen Vizepräsidentin des nordrhein-westfälischen Landtags Angela Freimuth wählte ihn die Vereinigung Liberaler Juristen e.V. seit September 2006 wiederholt zu ihrem stellvertretenden Landesvorsitzenden. 2009 wurde er Mitglied im wissenschaftlichen Beirat des Ärztemagazins DER KASSENARZT. Bis Dezember 2008 fungierte er als Stiftungsrat der Stiftung Liberales Netzwerk, deren Zielsetzungen damals auch noch die Unterstützung des heutigen Bundespräsidenten Joachim Gauck fanden. Für die Stiftung hielt er mehrere Jahre seit 2003 die jährliche Laudatio für den jeweiligen Träger des “Gängelbandes des Jahres”. Preisträger waren u.a. Ulla Schmidt und Horst Seehofer, die Bundesanstalt für Arbeit, der Europäische Gerichtshof, der “anonyme Alarmist” und – im Jahr 2008 – die langjährige Vorstandssprecherin der Kreditanstalt für Wiederaufbau, Ingrid Matthäus-Maier. Zwischen 2002 und 2008 produzierte er als TV-Verteidiger für den privaten Fernsehsender RTL mehrere hundert Folgen der Gerichtssendung Das Strafgericht. 2010/2011 entstand eine weitere TV-Staffel der Serie „Die 2 – Anwälte mit Herz“ für SAT1, in der er gemeinsam mit der Kölner Rechtsanwältin Funda Bicakoglu wiederum als Anwalt auftrat. Jene „Fernseh- oder Medientauglichkeit“ führte ihn bisweilen auch in TV-Talkshows (Sabine Christiansen, Nachtcafé) oder zu Radio-Beiträgen (SWR, WDR). Neben weiteren Texten und Vorträgen, die an unzählbaren Orten über das Internet verbreitet werden, erstreckt sich seine Veröffentlichungs-, Moderations- und Vortragstätigkeit auf eine inzwischen unübersehbare Vielzahl von Zeitungen, Zeitschriften, Veranstaltungen und – auf dieser Homepage auszugsweise verlinkt – Internet-Videos (Der Chirurg BDC, Zahnärzteblatt Schleswig-Holstein, Der Augenarzt, Niedersächsisches Zahnärzteblatt, PKV Publik, BAO Depesche des Bundesverbandes Ambulantes Operieren, Durchblick Gesundheit, ZKN Mitteilungen der niedersächsischen Zahnärztekammer, „Der Kassenarzt“, Zeitschrift „ambulant operieren“ des Bundesverbandes für ambulantes Operieren, „Ärztepost“ des Verbandes der privatärztlichen Verrechnungsstellen (PVS Verband), „PT-Magazin“ der Oskar-Patzelt-Stiftung, die Zahnärztlichen Nachrichten Schwaben, das Hamburger Zahnärzteblatt sowie das Magazin Ophthalmologie Concept). Gebauer glaubt als puristischer Liberaler unverbrüchlich an die sittliche Verpflichtung eines jeden einzelnen, sein Leben für sich selbst und für seine Mitmenschen verantwortlich zu gestalten; jede Fremdbestimmung durch Gesetze, staatliche Verwaltung, politischen Einfluß oder sonstige Gewalteinwirkung hat sich demnach auf ein absolutes, ethisch vertretbares Minimum zu beschränken; die Vorstellung eines europäischen Bundesstaates mit zentral detailsteuernder, supranationaler Staatsgewalt hält er für absurd und im Hinblick auf das grundgesetzliche Subsidiaritätsprinzip für definitiv verfassungwidrig; die derzeitige Einheitswährung ‚Euro‘ zu dessen faktischer Herbeiführung für geld- und währungstechnisch funktionsunfähig, daher für gefährlich und mittelfristig friedensabträglich. Aus diesen Gründen hat er sich von dem FDP-Bundestagsabgeordneten Frank Schäffler im Sommer 2009 überzeugen lassen, noch einmal in die FDP zurückzukehren, dort den „Liberalen Aufbruch“ zu gründen, eine basisdemokratische Mitgliederbefragung zu initiieren und den (andauernden) Versuch zu unternehmen, aus der FDP eine liberale Partei zu machen, die den Wertekontext des Grundgesetzes tatsächlich parlamentarisch durchsetzt.